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Erklärung zu Konrad: Das Kasperletheater



Konrad sieht das Kasperletheater im Fernsehen (S. 44/45). Hier also ein bisschen Information dazu (frei aus der Wikipedia), damit ihr wisst, was das überhaupt ist:

Das Kasperletheater gehört(e) in die (vordigitale?) Kindheit eines jeden deutschsprachigen Menschen. Kasper (auch Kasperl oder Kasperle , bayr. Káschberl, schwäb. Kaschberle, schweiz. Chaschperli) ist der komische Held des Kaspertheaters, eines meist mit Handpuppen gespielten Puppentheaters mit derb-naiver Handlung. [...] Die Puppenfigur Kasper ist im deutschen Sprachraum seit Ende des 18. Jahrhunderts bekannt.

Das heutige Kasperletheater dient fast ausschließlich der Unterhaltung jüngerer Kinder. Zu seinem Standardpersonal gehören:  
  • für das Gute: Kasper, Sepp(e)l (Freund und oft Sinnbild)
  • für Ehrlichkeit (aber auch Einfalt), Gret(e)l (die Frau und Stimme der Vernunft), Großmutter, Fee
  • für Ordnung, Gerechtigkeit und Obrigkeit: Prinzessin, Prinz, König, Wachtmeister 
  • für das Böse: Hexe, Zauberer, Teufel, Räuber, Krokodil (als „Ersatzdrache“) 
Kasper trägt üblicherweise eine lange (oft rote) Zipfelmütze, ein an den Harlekin erinnerndes Kleid mit großem, buntem Muster und hat eine Klatsche (auch Pritsche genannt) als symbolische Waffe.
Aus diesem Schlagstock leitet sich das englische Wort "slapstick" für dieselbe Form der Komödie ab.



Kasperls charakteristisch grinsendes Gesicht mit der auffälligen Nase (oft eine Hakennase) erinnert an Fastnachts-Masken und macht ihn auch verkleidet erkennbar. 
In vielen Ländern gibt es dem Kasper vergleichbare Figuren, beispielsweise Mr. Punch in England, Guignol in Frankreich, Jan Klaassen in den Niederlanden, Mester Jackel in Dänemark, Pulcinella in Italien, Fasulis in Griechenland, Petruschka (spricht durch eine Pfeife) in Russland und Vasilache in Rumänien.

Hier ein Beispiel für ein Kasperletheater. Wie du siehst, ist das Kasperletheater interaktiv. Es beginnt mit der Frage von Kasper: "Seid ihr alle da?", worauf die Kinder schreien: "Jaaaaaaaa!"

 

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